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Hoher Dachstein, 2995 m
Der Hohe Dachstein wird hier nur erwähnt, weil er sicher den begehrtesten Gipfel in der Region darstellt. Neben dem höchsten dem Großglocker, ist der Dachstein sicher der bekannteste Berg in Österreich. Ein Wanderberg ist der Hohe Dachstein auf keinen Fall. Im Osten wird er vom Hallstätter, im Norden vom Großen Gosaugletscher begrenzt und die Südseite wird von der über 800 m hohen Dachstein Südwand, die nur den Kletteren vorbehalten ist, beherrscht.
Seil, Pickel und Steigeisen bilden die Standardausrüstung für die Besteigung über die Gletscher. Nach den besonders heißen Sommer 2003 haben sich auch die Gletscher des Dachsteins sehr verändert. Frühere Anstiege sind unmöglich geworden, Spaltenzonen haben sich verändert bzw. neu gebildet. Das alles gilt es zu beachten, wenn man den Gipfel erklimmen möchte. Dem unerfahrenen wird empfohlen, sich einen hiesigen Bergführer zu nehmen. (michaelkern @ utanet.at) steht Ihnen gerne zur Verfügung.
von der Adamekhütte:
Man folgt ca. 100 m dem Linzer Weg, wo ein kleiner markierter Steig Richtung Dachstein abzweigt. In einer kleinen Senke die man ca. 10 min später erreicht, ist zur linken schon ein Ausläufer des Gosaugletschers erkennbar. Der markierte Weg wendet sich aber nach rechts Richtung Schneebergwand, wo er entlang dieser, teils versichert Richtung Mitterspitz hinaufführt. Im Frühsommer kann hier sehr lange der Schnee liegen und Markierungen sind daher nicht sichtbar. Auf Höhe des 8. Schneebergwandturms wird der Gletscher betreten. Zur rechten taucht der wenig begangenen Torstein mit seiner Eisrinne auf. Am Fuße des Mitterspitzes führt der "Weg" vorbei in Richtung Obere Windlucke. Dieses Stück ist auch im Spätsommer mit Schnee bedeckt und drohende Spalten sind daher nicht sichtbar. Eine vorhandene Spur mag zwar Sicherheit vermitteln, doch diese ist sehr trügerisch.
Bei der Oberen Windlucke wird der Gletscher verlassen und der Westgrat betreten. Dieser ist fast durchgehend bis zum Gipfel mit Stahlstiften und Stahlseilen als Klettersteig versichert. Aufgrund der Höhe sollte beachtet werden, daß der Westgrat auch im Hochsommer nach Kaltwettereinbrüchen mit Schnee bedeckt sein kann und die Sicherungen nicht mehr sichtbar sind.
{Bilder}
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