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Linzer Weg
Ausgangspunkt:
Hofpürglhütte
Charakteristik:
hochalpin
Gehzeit:
5- 7 Stunden
Marmor Erinnerungstafel
Aufstieg zum Reißgangsattel
Als Linzer Weg wird die Verbindung zwischen der Hofpürglhütte und der Adamekhütte bezeichnet. Bis zum Rinderfeld (1 Std.) handelt es sich dabei um einen unschwierigen Wanderweg, dann aber um einen hochalpinen Steig, dessen Begehung bei Schlechtwetter nicht anzuraten ist. Im Frühsommer sollte in Betracht gezogen werden, daß auf diesem Weg immer wieder steile Schneefelder gequert werden müssen, die unbedingte Trittsicherheit erfordern.
Von der Hofpürglhütte wendet man sich auf dem bezeichneten Steig Richtung Osten und gelangt nach 10 - 15 min zu einer Wegkreuzung, die bergwärts zum Steiglpaß führt. Wir halten uns weiter Richtung Osten (Wegnummer 601) und queren mit einigem Auf und Ab die Wände des Gosausteins. Nach 10 min. führt eine weitere Weggabelung nach links zum Kramersattel. Wir bleiben aber auf dem Weg und erreichen nach gut 20 - 25 min einen weiten, grünen Kessel, der als Rinderfeld bezeichnet wird.
Bei einer Wegtafel bei einigen Felsblöcken beginnt der Weg nun links durch Geröll anzusteigen. (1 Std. von Hofpürglhütte) Nach 5 min führt der Weg direkt an der Wand vorbei und eine Marmortafel erinnert an den von der Sektion Linz des DÖAV 1904 .- 1905 erbauten Linzerweg. Nun geht es steil bergan, durch eine enge Schlucht hinauf zum Reißgangsattel (1954 m). Der Weg ist versichert, wobei im brüchigen Fels die Sicherungspunkte äußerst schwierig anzubringen sind.
Nun wendet sich der Weg nach Osten weiter zum Reißgangkogel. Die Landschaft wird zunehmend alpiner, immer wieder erleichtern Stahlversicherungen den Weiterweg. In diesem Bereich des Weges finden sich auch im Frühsommer immer wieder harte Firnfelder, die den Anstieg ziemlich erschweren können.
Mit dem 2283 m hohen Hohen Hochkesseleck erreicht der Linzerweg den höchsten Punkt. Der konditionsstarke Bergsteiger kann von hier aus noch den Gipfel des Hochkesselkopfes besteigen, wenngleich es sich hierbei schon um leichte Kletterei handelt. Die Aussicht vom Hochkesselkopf ist dafür wirklich überwältigend, besonders am Nachmittag, wenn man die Sonne im Rücken hat. Der Torstein, die einzelnen, wenn auch schon sehr kleinen Gletscher und die Adamekhütte, alles ist von diesem 2453 m hohen Gipfel sehr nahe.
Nunmehr geht unser Weg entlang der NO Wand des Hochkesselkopfes absteigend weiter in Richtung Kleinen Gosaugletscher. Vorbei am dreigipfeligen Eiskarlspitz gelangen wir wieder zu einer Weggabelung, wo ein schmaler Pfad nach rechts zur Windlegerscharte abzweigt. Am Kleinen Gosaugletscher vorbei führt der Weg über ein mit Stiften und Stahlseilen versehenes Wandstück hinauf zum Torsteineck. Am Fuße der Schneebergwand vorbei, geht es nun ein vorletztes Mal bergwärts eher in Richtung Dachstein denn zur Adamekhütte. Man sollte sich nicht verleiten lassen, eine direkte Linie zur Adamekhütte einzuschlagen, denn es besteht hier akute Absturzgefahr.
Steil geht es danach über Versicherungen hinunter. Danach wird ein vom Gletscher glatt geschliffener Felskessel, der in den 20 er Jahren des 20. Jahrhunderts noch vom Gletscher bedeckt war, überquert und nach weiteren 15 min gelangt man endlich zu der am Fuße der Schreiberwand gelegenen Adamekhütte.
Vor der Hofpürglhütte
Eiskarlspitz und Torstein
Hochkesselkopf
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