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Steiglpaß, 2015 m
Ausgangspunkt:
Vorderer Gosausee
Gehzeit:
3 - 4 Stunden zum Paß
Charakter:
nicht allzu schwierig, aber lang
am Steiglpaß vor der Mütze
direkt am Paß
Die Begehung dieses Weges im Sommer beihaltet keine Schwierigkeiten und kann selbst von weniger geübten unternommen werden.
Die Wanderung beginnt am Vorderen Gosausee. Beim Gasthof führt der Weg nach rechts über den kleinen Staudamm. Kurz wandern wir entlang des Sees, dann biegen wir nach rechts und folgend ca. 30 m einer kleinen asphaltierten Straße in Richtung Klasualm. Noch vor dieser steigend wir über eine Wiese empor zum Waldrand, wo der Weg dann schön ersichtlich in den Wald leitet.
Bald erreichen wir ein Kar, das sich vom Fuße des Strichkogels bis zum See herabzieht. Im Hochwinter donnern hier die Lawinen ins Tal und nach schneereichen Wintern es passiert manchmal, das Reste der Lawinenkegel noch im August am Ufer des Gosausees zu finden sind. Kurz nachdem wir das zweite Kar, welches sich von Scharlingkogel herunterzieht, queren, erreichen wir im Wald die einzige Kreuzung auf diesem Weg. Nach rechts führt Weg Nr. 623 zur Krautgartenalm, wo Weg 620 weiter auf die Zwieselalm führt. Mit dem Seilbahnzeitalter hat dieser wunderschöne Anstieg vom Gosausee zur Gablonzerhütte und Breiningalm kaum noch Bedeutung.
Der Weg führt in sanften Kehren im Wald weiter. Einmal entfernt sich ein kleiner Pfad 10 m nach links vom eigentlichen Weg und man kann einen herrlichen Blick auf den Vorderen Gosausee genießen. Die Kehren nehmen nun ein Ende, fast flach führt der Weg an einer kleinen Felswand vorbei und bald erreichen wir die Scharwandhütte, wo sich der Wald nun markant zu lichten beginnt.(ca. 1 Std. vom Gosausee) Diese, auf 1348 m Höhe gelegene Almhütte wird schon seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Etwas abseits des Weges ist auf den Karten eine Quelle eingezeichnet und bis vor einigen Jahren wurde das Quellwasser in einem Faß gesammelt. Heuer (2007) wollte ich dort einmal Wasser holen, doch das Faß war leider nicht mehr da. Wir haben eine Höhe von 1348 m erreicht und
Leicht ansteigend wandern wir ganz nahe an den sich fast bis zum Weg herabziehenden Wänden des Gosaukamms. Gleich beim ersten Kar, der sogenannten Gamsriese, richtet sich unser Blick zum Manndlkogel mit seiner berühmten Nordkante. Hier fand im Jahre 1913 der berühmte Freikletterer Paul Preuß bei einem Alleingang sein Leben.
Nach 20 bis 30 Minuten von der Scharwandhütte erreichen wir eine kleine Jagdhütte, die
kleine Kapelle bei der Hinteren Scharwandalm, wo der im Gosaukamm abgestürzten Bergsteigern gedacht wird, ist nicht mehr weit. Diese Kapelle wurde von der Mutter eines jungen Mädchen als Gedächtnisstätte für alle die im Gosaukamm ihr Leben ließen, im Jahre 1963 errichtet. Lotte Wasmayer hatte am 29. Juli 1942 im 18. Lebensjahr als erste Frau die Ostkante des Däumlings bewungen, als beim Abseilen ein Hacken ausriß.
Bis ins 19 Jahrhundert wurde die Hinterer Scharwandalm als Alm bewirtschaftet. Nur noch ein paar Steinmauern zeugen von den Almhütten, die hier einmal gestanden sind.
Links und rechts des Weges werden die Erinnerungstafel an verunglückte Kletterer nun häufiger, der Däumling, der Paradekletterberg im Gosaukamm taucht zur rechten auf. 500 Meter ragt der Plattenpanzer dieses Kolosses, den man aufgrund der Form eines Daumens leicht erkennen kann, in die Höhe. Nun geht es noch einmal hinunter in die Eisgrube (1690 m), bevor der letzte steilere Anstieg hinauf zum Steiglpaß beginnt. Die letzten grünen Flächen verschwinden nun endgültig, eine Felswüste beginnt.
Mit dem 2015 m hohen zwischen Steiglkogel und Armkarwand liegenden Steiglpaß haben wir den südlichsten Punkt des Gosaukamms schon fast erreicht. Wir befinden uns an der Grenze zwischen Oberösterreich und Salzburg. Zum Greifen nahe ist die Bischofsmütze, wo die gelbe Farbe des Felses der Ostwand noch deutlich auf die beiden gewaltigen Felsstürze in den 90ern des letzten Jahrhunderts hinweisen.
Zur linken erhebt sich der mächtige Torstein, daran schließt sich der 2247 m hohe Rötelstein. Folgt man einem kleinen Steig nach rechts Richtung Armkarwand, findet man nach ein paar Minuten schöne Plätze, um hier eine verdient "Gipfelrast" zu machen.
Nun kann man sich entscheiden, ob man man zum Gosausee zurückkehrt oder seine Wanderung fortsetzt. Der ausdauernde Wanderung setzt den Weg zur Hofpürglhütte und umrundet den Gosaukamm. Noch anspruchsvoller ist der Weiterweg über den Linzerweg auf die Adamekhütte.
 
Anni Laserer - Hotel Restaurant Gosauerhof - Nr. 632 - A - 4824 Gosau
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